Dienstag, 19. Mai 2026


Unsere 12-tägige Auto-Rundreise bis zum Bodensee
6 deutsche Städte - vom 14.06. bis 26.06.2026
7 Übernachtungen in 5 Hotels - 5 Übernachtungen in 1 FeWo


Einer der vielen, besonderen Wohlfühlmomente auf dieser Reise, habe ich mit diesem Bild aus Meersburg erfasst
 
In diesem Jahr, starteten wir wieder eine Autorundreise, mit dem Bodensee als Hauptziel. Alle Hotels, als auch die FeWo, haben wir sorgfältig nach Lage, Preis und unseren Bedürfnissen ausgesucht. Mit Münster (10/2020), Heidelberg (08/2024), Meersburg und Überlingen (10/2022), haben wir vier Orte dabei gehabt, die wir bereits auf anderen Autoreisen, kennengelernt hatten. Die Planung der Reise, beinhaltete ursprünglich auf der Hinstrecke noch Oldenburg und am Ende Kassel und Duderstadt. Auf Oldenburg verzichteten wir wegen befürchteten Dauerregens und auf Kassel und Duderstadt, aufgrund von Temperaturen, in Nähe der 40 Grad Marke. 
Die Bilder sind mit meinem Google Pixel 9 Pro entstanden und mussten mehrere Bildbearbeitungen in der Foto App, als auch nochmal zu Hause am PC überstehen. Ferner wirkten sich dann noch Komprimierungen durch das Zwischenspeichern und schließlich durch Blogger, auf die Qualität, negativ aus. Aber mir ist es wichtiger ein Bild perspektivisch angenehm zu haben, als die Ausschöpfung einer maximalen Qualität.
Meine Bildbeschreibungen: Normalerweise verzichte ich bei meinen Bildbeschreibungen auf Details. In diesem Fall kam es mir manchmal doch darauf an, etwas mehr zu erfahren. Während ich früher für Informationen auf Wikipedia zugegriffen habe, überließ ich die Arbeit, der Google KI in Verbindung mit Google Lens. Auch wenn nur etwa 80 % der Antworten richtig waren, empfand ich es doch sehr überraschend, wie schnell und meistens präzise die Antworten kamen, denn Google Lens musste mit einem Bildausschnitt (mit dem Phone vom Bildschirm abfotografiert) zurecht kommen.  



So. 14.06.  -  Münster - Hotel Mövenpick
Obwohl wir das zentral gelegene H4 Hotel Münster in guter Erinnerung  hatten (02.10.2020), entschieden wir uns für das ruhig gelegene Mövenpick Hotel am Aasee, das wir uns allerdings etwas anders vorgestellt hatten, denn vom Hotel aus, gab es keinen Blick auf den See. Zudem war das Zentrum natürlich auch nicht in unmittelbarer Nähe. Trotzdem haben wir bei dem teils ungemütlichen Wetter, alle geplanten Wege (22.437 Schritte) gemacht, von denen uns die meisten bereits bekannt waren. Gegenüber dem 02.10.2020 war aber insgesamt, am See und auf den Straßen, viel weniger los. Gegen Abend wurde zur Freude der Fußballfreunde, das Wetter deutlich besser, sodass sich in einigen Straßen die Außenplätze der Gastronomie, zum Public Viewing des WM Vorrundenspiels, schnell und vorzeitig füllten. 

Der Aasee in Münster am Nachmittag

Ansichten des Münsteraner Schlosses - es ist der Sitz der Verwaltung der Universität Münster

Der als Botanischer Garten angelegte Schlossgarten 

Der beeindruckende Sankt-Paulus Dom aus dem 13. Jh. ist das Wahrzeichen von Münster
Der obere Teil des barocken Hochaltars (Paulusaltar) im Westchor aus dem 17. Jh.
Die Hauptorgel des Paulus Domes aus dem 20. Jh. mit ihren 5.889 Pfeifen wurde 2002 zuletzt renoviert und modifiziert
Astronomische Uhr mit Glockenspiel aus dem 16. Jh. ist seit 1951 wieder voll funktionsfähig. 
Gedenktafel des Dompropstes Otto von Dorgelos aus dem 17. Jh.
Der Prinzipalmarkt mit dem historischen Rathaus und dem städtischen Weinhaus Münsters
Der Prinzipalmarkt von Münster, ist mit seinen Arkaden eine bekannte Sehenswürdigkeit und Einkaufsmeile der Stadt
Fußballfantreffen - überwiegend junger Leute - in der belebten Kreuzstraße, einer beliebten Kneipenmeile, zum WM Vorrundenspiel (Public Viewing Angebote der Kneipenwirte), Deutschland gegen Curacao. Im Hintergrund ist der markante Turm der Überwasserkirche zu erkennen.
Abseits der Straßen, mit ihren Public Viewing Angeboten, war es nicht einfach, ein Restaurantbetrieb zu finden, in dem, es ums "Essen" ging. Wir waren froh, den "kleinen Kiepenkerl" für uns entdeckt zu haben.
 


Mo. 15.06.  -   Heidelberg - Hotel Plaza Premium Heidelberg
Das Heidelberger Schloss, ist eine der berühmtesten Ruinen Deutschlands und das Wahrzeichen Heidelbergs. Unseren ersten Kurzaufenthalt in Heidelberg, hatten wir 2002, im Zuge unserer allerersten Flusskreuzfahrt mit der Switzerland II, die wir für wirklich kleines Geld gebucht hatten. Dass es dann, nach dem 17.-19.08.2024 auch noch 2026 wurde, zeigt doch, dass es uns in dieser Stadt am Neckar, gut gefallen haben musste.  Während wir 2024 die Lage am Heidelberger Hbf. als günstig angesehen hatten, glaubten wir zunächst mit dem Plaza Premium Hotel, doch keine gute Wahl getroffen zu haben, weil es an einer Hauptverkehrsstraße lag. Aber die Nähe zum Bismarckplatz bot eine sehr gute Busverbindung zur Altstadt von Heidelberg, genauer gesagt, direkt zur Talstation der Heidelberger Standseilbahn. Das technisch modern gestaltete Hotel war zunächst gewöhnungsbedürftig, hat uns dann aber letztlich, bei einer guten Preis-Leistungs-Relation, doch gut gefallen. Auch wenn wir bereits in 2024 die Aussichten vom Schloss aus genossen hatten, ließen wir uns am Nachmittag mit der Standseilbahn, abermals auf die Schlossebene bringen, natürlich um wieder die schöne Aussicht genießen zu können. Viele Wege von 2024 wiederholten sich. Mit unserem nächtlichen Spaziergang, brachten wir es auf 20.255 Schritte. Da es am 15.06. sehr lange hell blieb, fuhren wir zunächst nach dem Abendessen am Heidelberger Marktplatz,  wieder ins Hotel zurück, und fanden uns dann gegen 22:00 Uhr dort wieder ein. 

Der Schlosshof
Blick auf die Villa Lobstein
Blick auf einen Teil des Schlosses vom Schlossgarten aus
Diese Aufnahme vom Schlossberg bzw. Schloßgarten aus, zeigt die 1788 fertig gestellte "Alte Brücke" (Karl-Theodor-Brücke)
Diese schöne Aussicht vom, zeigt links die Jesuitenkirche und rechts die - direkt am Marktplatz - gelegene Heiliggeistkirche
Das historische Heidelberger Rathaus in der Altstadt am Marktplatz
Die  malerische Hauptstraße in Heidelberg, mit Blick auf die berühmte Heiliggeistkirche
Das historische Brückentor der alten Brücke

Blick von der "Alten Brücke" auf das Schloss

Wie schon im August 2024, hatten wir an diesem Montag, keinen für uns besser geeigneten Restaurantbetrieb gefunden. 
Von der "Alten Brücke" hat man zu jeder Zeit einen tollen Blick auf das Schloss 
Für Heidelberg Besucher, ist der nächtliche Blick auf das Schloss immer wieder etwas Besonderes 
Die "Alte Brücke" bei Nacht
Heidelbergs Marktplatz ist bei Nacht, mit einer Teilansicht vom Schloss, besonders stimmungsvoll. 


Die. 16.06. - Do. 18.06.   -   Meersburg - Flairhotel zum Schiff
Das Hotel war uns bereits aus 2024 bekannt. Wir hatten es damals kurzfristig gebucht und ein großes, aber schlecht möbliertes Zimmer im Nebengebäude bekommen. Dieses Mal war es ein kleines, modernisiertes Zimmer zur Seeseite, mit dem einzigen, wenn auch eher kleinen Balkon, den das Hotel hatte. Die einzigartige Lage, bei einem noch relativ günstigem Preis-Leistungs-Verhältnis, hatte uns überzeugt. Es waren sehr schöne zwei Tage, einschließlich unserer Tagesfahrt nach Konstanz, in einer schönen, noch nicht überlaufenden Jahreszeit.  

Hier unser denkmalgeschütztes 3-Sterne Hotel "Zum Schiff" in Toplage an der Seepromenade, mit Restaurantbetrieb im Innen- und Außenbereich. Gut zu erkennen ist hier auch der einzige Balkon im 1.OG. 
Ein anderer Blick auf das Hotel am Anfang der Seepromenade, mit dem Haupteingang am Bismarckplatz. 
Die Außenplätze des Hotelrestaurants, wurden gut angenommen. Natürlich nutzten auch wir, die Gelegenheit einmal dort zu essen, waren aber leider, vor allem mit der Zubereitung unzufrieden. Bei uns geht immer Qualität in Verbindung mit Optik, vor Quantität. 
Hier der Blick, auf einen großen Teil der Seepromenade, mit ihren flach beschnittenen Platanen, die die Sicht auf den Bodensee, von den Hotelzimmern aus, kaum einschränken.
Besonders einladend wirkte hingegen das Restaurant des Hotels "Wilder Mann", mit seiner liebevoll gestalteten, gemütlichen Terrasse. Wir hatten uns vorgenommen, hier am zweiten Abend zu speisen.
Blick auf die Meersburg. Es ist die älteste bewohnte Burg in Deutschland
Die Altstadt zieht sich bis zur Burg hoch
In dem neuen Schloss Meersburg (Barock- und Rokokoschloss) aus dem 18. Jh., ist heute ein Museum untergebracht
Neben dem neuen Schloss, liegt der ehemalige fürstbischhöfliche Reithof, das heutige Staatsweingut 
Das "Neue Schloss Meersburg"
Das "Neue Schloss" und das "Staatsweingut"
Am Ende der Seepromenade, befindet sich das "Gredhaus" - ehemaliges Handels und Lagerhaus. Im EG befindet sich die Ticket Verkaufsstelle der BSB
Blick auf die Seepromenade
Blick auf das Fährhaus Meersburg (gut besuchtes italienisches Restaurant). Im Vordergrund rechts, Teil des Außenbereiches des Restaurants "Wilder Mann". Hier hatten wir uns am 2. Abend, bei einem einfachen, aber lecker zubereiteten Essen, in angenehmer Atmosphäre, sehr wohlgefühlt.
Die wunderbare Terrasse des Hotelrestaurants, die sich noch bis an das Haus heran ausdehnt
Nein, ich bin nicht der "Wilde Mann",  Hotel und Restaurant tragen diesen Namen
Dieses einfache, aber schmackhaftes Hähnchengericht im "Wilden Mann" unter 20 Euro, hatte uns gut gefallen. Die Durchschnittspreise anderer, normaler Hauptgerichte lagen hier eher zwischen 30 und 35 Euro.
Die Großzügigkeit der Seeterrasse, mit einer großen Tischauswahl, konnte ich bei vollem Betrieb leider nicht fotografieren. Aber es entsprach dem, wie wir es gern haben. Im Hintergrund unser Hotel "Zum Schiff". 

Mi. 17.06.   -   Unser Ausflug nach Konstanz
Für die Hinfahrt nach Konstanz, nutzten wir ein Fahrgastschiff der BSB, die direkt in Konstanz anlegen. So ersparten wir uns die Busfahrt vom Stadtteil Staad, nach Konstanz. Zurück nach Meersburg, nutzten wir allerdings, den uns schon aus 2022 bekannten, etwa 6 km langen Fußweg, entlang des Bodensees nach Staad und fuhren mit der deutlich preiswerteren und schnelleren Autofähre, am späten Nachmittag zurück.

Einfahrt in den Hafen von Konstanz, kann man nur mit den Fahrgastschiffen genießen
Der Hafen von Konstanz mit Blick auf das geschichtsträchtige Konzilgebäude von 1388 und der berühmten Imperia-Statue, die mir in diesem Moment zugewandt war.
Ein Straßenbild der Konstanzer Altstadt
Das "Haus zum Wolf", in der Konstanzer Altstadt, mit seiner Rokoko-Stuck-Fassade, die 1774 angebracht wurde
Das Steigenberger Inselhotel, das sich in einem ehemaligen Dominikanerkloster befindet. Die Rokoko Fassade wurde 1774 gestaltet.
Die Uferpromenade am Stadtgarten, mit den großen Platanen
Die Seestraße von Konstanz, mit ihren teilweise denkmalgeschützten Gebäuden
Markante Gebäudeensembles an der Uferpromenade (Seestraße)
Das Hotel Barleben am Bodensee in Konstanz. Diese elegante Villa wurde 1872 erbaut
Die Villa Prym (1876) beherbergt Kanzleien und den Konstanzer Yachtclub
Blick auf das Inselhotel und dahinter, die neugotische Turmspitze des Konstanzer Münsters
Das Spaziergang nach Staad ist mit seinen verschiedenen Ausblicken, ein langer, aber lohnenswerter Spaziergang, den wir auch schon im Okt. 2022 gegangen sind. Damals hatten wir Mühe, noch vor dem Dunkelwerden, die Fähre in Staad zu erreichen.


Do. 18.06. -  Di. 23.06.     -      Überlingen  -  Fewo in der Weinbergstraße
Für unseren 5-tägigen Aufenthalt in Überlingen, sollte es eine schöne Wohnung mit viel Komfort und einem möblierten Balkon mit schöner Aussicht sein. Die Adresse in der Weinbergstraße 8a, schien es uns bestmöglich zu bieten. Allerdings kletterte das Thermometer inzwischen auf über 35 Grad, und der meist quer laufende Weg ab Ortsmitte, war länger und beschwerlicher als wir dachten. Der betreffende Stadtbus fuhr auch nur stündlich und abends, sowie Sa. und So. dazu nur auf Bestellung. Insofern war die Wahl, der relativ teuren Wohnung, was die Lage betraf, doch nicht ganz so toll. Das schöne, blühende Überlingen war keineswegs überlaufen und  machte auf uns einen noch schöneren Eindruck, als im Herbst 2022. Unsere Vorhaben, wenigstens einen Ausflug in die Schweiz zu unternehmen, ließen wir hitzebedingt ausfallen. Aber mit Radolfzell - per Regional-Bahn und Friedrichshafen und Unteruhldingen per Auto, hatten wir trotzdem ein schönes Programm ab Überlingen. Vielleicht gibt es für uns ja doch noch die Gelegenheit, von Konstanz aus, in die Schweiz, bis zum Züricher See zu kommen. Nach dem Rheinfall von Schaffhausen und nach Stein am Rhein, hatten wir es - während einer unserer früheren Reisen an den Bodensee bereits geschafft.

Die Fewo war groß und hell. Den Hauptteil des Wohnzimmers, bildete der Wintergarten mit der Ledergarnitur, dem Esstisch und dem Smart-TV. Dahinter lag dann hauptsächlich der große Küchenbereich.
Nicht unbedingt hochwertige Wohnmöbel, trotzdem aber alles sehr komfortabel, einschließlich der zwei, nahezu gleichwertigen Schlafzimmer und dem großen Bad, mit einem sehr üppigen Duschbereich und zwei Standwaschbecken mit Spiegeln. 
Die balkonähnliche Terrasse, war sehr groß und war ausgestattet mit Esstisch und 4 Stühlen, sowie 4 Liegen. Die Hanglage - mit Blick auf den Bodensee, war absolut ruhig und für andere, nicht einsehbar.
Der Blick auf und über den Bodensee, war absolut überzeugend. Die Wohnung in der Lage wäre ideal - für bis zu 4 Personen, die hauptsächlich relaxen wollen. Dazu zählen wir uns aber nicht.
Der kleine Hafen von Überlingen

Das Franziskanertor aus dem 15. Jh in Überlingen
Blütenpracht entlang der Hauptpromenade 
Parkähnliche Anlagen



Einmal - statt kochen, bzw. grillen in der Fewo, ist es auch mal schön, in einer anderen, gemütlicher Atmosphäre zu essen
Überlingen hat keinen Fährhafen und die Ausflugsschiffe sind auch kleiner

Sa. 20.06.  - Ausflug - Mit dem Zug von Überlingen nach nach Radolfzell
Es ist nun nicht so, dass wir wegen so manchen  Überraschungsmomenten bei Kirchenbesichtigungen in Städte reisen. Aber wenn es für uns sonst nicht so wirklich Schönes und Lohnendes zu sehen gibt, freuen wir uns, über genau solche Momente. Ohne den Radolfzeller Münster "Unserer Lieben Frau" aus dem 15. Jh., hätte sich die Fahrt für uns nicht wirklich gelohnt. 

Die Seestraße in Radolfzell
Der Radolfzeller Münster "Unserer Lieben Frau" aus dem 15. Jh.
Der Schnitzaltar von 1897

Der Rosenkranzaltar von 1632
Die Orgel im Radolfzeller Münster, ist ein Neubau aus dem Jahr 1997
 
So. 21.06.   -   Ausflug nach Friedrichshafen und Unteruhldingen
Natürlich kannten wir beide Orte schon und so setzten wir uns ausnahmsweise ins Auto, auch, damit dieses in der prallen Sonne, oben in der Weinbergstraße, durch langes Stehen in der Hitze, keinen Schaden nimmt. Die Klimaanlage funktionierte gut, sodass die Fahrt uns als Erholung vorkam, da unsere Fewo, natürlich keine Klimaanlage hatte. Die Strecke betrug knapp 35 km und erforderte etwa 45 Min. Fahrzeit. Wir parkten im Parkhaus in Hafennähe und nahmen den gleichen Weg wie schon 2022. Dieses Mal interessierten wir uns hauptsächlich für die Schlosskirche, die uns tatsächlich angenehm überraschte.

Das Hafenhotel und der Moleturm, mit seinen 117 Stufen bei 9 Ebenen, hatte ich bereits 2022 bestiegen. Die Höhe beträgt 22,25 m
Die Schlosskirche ist schon von weitem sichtbar. so waren wir bereits 2022 ganz in ihrer Nähe, allerdings jenseits der hohen Mauern
Die alte Steinbrücke und der Teil der Uferpromenade, gehörten zum Ensemble der einstiegen Klosteranlage
Damit mir nicht noch einmal, so etwas wie in Buenos Aires passieren konnte, hatten wir fast immer Ingrids Rucksack, mit je einer kleinen Flasche Trinkwasser dabei. 
Der kleine Schlosspark war nur durch die Mauer, von dem nicht einsehbaren Schlossgelände getrennt
Die Schlosskirche mit ihren 55 m hohen Kuppeltürmen
Im Schloss ist die Vinothek des Weinguts Herzog von Württemberg untergebracht. Die riesigen Flaschen, dienen dort als auffällige Außendekoration, für die hauseigenen Spitzenweine.
Die beeindruckende, wurde einst als katholische Klosterkirche 1701 erbaut und dient seit 1812 als ev. Gemeindekirche. Sie wurde zwischen 1947 und 1951, originalgetreu restauriert.


Die frühbarocke Architektur mit filigranen weißem Stuck 
Barocker Hochaltar in der Schlosskirche
Mit der ursprünglichen Weigle Orgel, hat dieses Instrument nichts mehr zu tun, weil sie im 2. Weltkrieg komplett zerstört wurde. 1951 erfolgte der Neubau, der aber 1971 grundlegend erneuert wurde. 2022 wurde die Orgel durch den Orgelbauer Thomas Gaida erneut renoviert und um neue Klangwerke erweitert.
Das  um 1700 entstandene Benediktinerinnen Kloster wurde 1830 zum Schloss umgebaut 

Rückfahrt von Friedrichshafen über Unteruhldingen
Unteruhldingen ist bekannt für das älteste archäologische Freilichtmuseum Deutschlands. Wir hatten es vor vielen Jahren von Lindau aus bereits besichtigt, sodass wir keinen Bedarf hatten. 

Teilansicht des Pfahlbaumuseums. Die Anlage umfasst 23 nachgebaute Häuser, der Stein und Bronzezeit 
Unteruhldingen ist ein Ortsteil der Gemeinde Uhldingen-Mühlhofen


Die. 23.06. -  25.06.    -    Baden-Baden  -  Hotel Sonata
Auch wenn wir vor etlichen Jahren, mal für einen Halbtagesbesuch in Baden-Baden verweilten, hatten wir keinerlei Erinnerungen daran. Das erschwerte uns dann auch die Auswahl des Hotels, wenn es um die Lage ging. So vermuteten wir das Hotel Sonata, eher in schönerer Lage, da es sich, gegenüber dem Festspielhaus befand. Aber dem war aus unserer Sicht, zumindest auf den ersten Blick, nicht so. Aber wir hatten uns dann doch relativ schnell daran gewöhnt. Das 3-Sterne Hotel hatte zwar keinen großen Spaß- und Bewunderungsfaktor, aber war für Baden-Baden Verhältnisse noch relativ preiswert. Insgesamt hatten wir uns in Baden-Baden sehr wohl gefühlt. 

Unser Hotel Sonata in der Lange Straße 92, hatte ein gutes Preis-Leistungsverhältnis
Dieser Souvenirshop liegt in der Fußgängerzone von Baden-Baden und gleichzeitig auch ein bemerkenswertes Fotomotiv. So gab es wohl kaum einen Augenblick, bei dem sich keine Leute vor dem Geschäft aufhielten.
Rechts neben dem geschmückten Souvenirshop befindet sich dieses gut besuchte Gasthaus in dem wir einmal - allerdings eher enttäuschend - gegessen hatten. 
Die Proportionen - Bierglas zu Körper - lässt sich leider nicht ändern. Der Inhalt des Bierkruges betrug nicht 3 l, auch nicht 1 l sondern nur 0,5 l. Damit ist bei mir aber auch schon die Grenze, der gesundheitlichen Verträglichkeit fast erreicht.
Inmitten schöner Parkanlagen und klassischer Architektur, steht das 1862 gebaute Theater am Goetheplatz
Das ehemalige Amtshaus wurde 1843 errichtet und dient heute als Ärztehaus "Vincenti"
Das historische Friedrichsbad  mit seiner prächtigen Renaissance-Fassade ist ein weltberühmtes Heilbad und Teil des Unesco-Weltkulturerbes und wurde im 19. Jh. gebaut. Im Hintergrund, ist der markante Turm der Stiftkirche zu sehen.
Der Sintersteinbrunnen in der Parkanlage an der Lichtentaler Allee
Das "Atlantic Park Hotel" befindet sich zentral aber ruhig, in der Lichtentaler Allee. Keine Frage, dass uns Haus und Lage, unabhängig vom Preis, deutlich besser gefallen hätte.
Das Luxushotel "Badischer Hof" war ursprünglich ein Kapuzinerkloster. Nach einem Großbrand im Jahr 2021 und einer umfassenden Sanierung, wurde das Hotel erst in diesem Jahr (2026) wiedereröffnet.
Der Reiherbrunnen in der Sophienstraße, wird mit warmen Thermalwasser gespeist, dass nicht zum Trinken geeignet ist 
Die ev. Stadtkirche in Baden-Baden wurde 1864 fertiggestellt. Im Vordergrund ist der Augustaplatz mit Brunnen und Fontänen zu sehen
Der Innenraum der ev. Stadtkirche
Der barocke 68 m hohe Kirchturm der kath. Stiftskirche Liebfrauen

Johannes-Nepomuk Altar in der Stiftskirche
Das prunkvolle Barock-Grabmal wurde 1753 gefertigt
Mit der Merkur Standseilbergbahn, geht es auf den 688 m hohen Hausberg Merkur
Blick in westliche Richtung vom Hausberg, auf Baden-Baden die Rheinebene und Teile des Schwarzwaldes
In dieser Vergrößerung (Zoom), ist der Standort der Stiftskirche erkennbar
Die Panoramaterrasse das Restaurants Merkurstüble
Die 1842 fertiggestellte Trinkhalle, mit ihren 90 m langen Wandelgang, der von 16 Säulen gestützt wird. Trinkkuren werden hier - wegen hohen Arsengehalts des Termalbrunnens, allerdings nicht mehr angeboten.
Hier nach dem Abendessen, noch bei bei einem Glas Wein zu verweilen, war schon schön. Ingrid macht ihr Smartphone, das Pixel 7, viel Freude. Selbstverständlich nutzt auch sie es, mit immer besseren Erfolgen, zum fotografieren 
Das Theater bei Nacht
Die tolle Wirkung am späten Abend auf unserem Rückweg 
Das Festspielhaus gegenüber dem Hotel Sonata
Ein letzter Frontalblick auf unser Hotel

Do. 25.06.    -    Marburg  -  Marburger Hof
Wie schon bei anderen 3-Sterne Hotels, waren wir im ersten Moment, auch hier von der Lage her, nicht gerade begeistert. Aber dann empfanden wir es doch als ganz Okay. Bei den Aufenthalten mit nur einer Nacht, haben wir natürlich auch hier, die verbleibende Zeit bis in den späten Abend hinein, voll genutzt. Unser Weg führte in die Oberstadt mit dem Marktplatz und dem Rathaus. Von dort nahmen wir den Linienbus, der uns zum Schloss brachte. An diesem Do. Abend, lief das Spiel Ecuador gegen Deutschland ab 22:00 h. Wir hatten einen Moment lang zwischen jungen Leuten gesessen und zugeschaut. Aber 100 Minuten, hätten wir es dort nicht ausgehalten. So sahen wir dann die 2. Halbzeit in unserem Hotelzimmer. Es war ein interessanter Tag.      

Unser erster Besuch in Marburg galt der Elisabethkirche, da sie sich in unmittelbarer Nähe des Hotels befand. Die Kirche wurde 1235 errichtet und gilt als die älteste gotische Hallenkirche in Deutschland.
Der vor-reformatorische Flügelaltar der heiligen Sippe (die erweiterte Familie Jesu) aus der Zeit um 1511-1517
Der Elisabethaltar wurde zwischen 1509 und 1514 vom Bildhauer Ludwig Juppe geschaffen
Der Altstadtbereich von Marburg ist sehenswert


Das Rathaus in Marburg, auf dem Marktplatz in der Oberstadt, wurde zwischen 1512 und 1527 im spätgotischem Stil erbaut.
Das Marburger Schloss ist ein historisches Wahrzeichen aus demm 11. Jh. das hoch über Marburg tront. 
Die historische Stadtmauer unterhalb des Landgrafenschlosses
Vor dem Anpfiff des WM Vorrundenspiels Ecuador gegen Deutschland trafen sich vor allem junge Leute, um hier, rund um den Marktplatz, dabei sein zu können. Nicht jeder hatte wirklich die Möglichkeit, auf einem der Smart-TV's zu schauen, die von den Gastronomen, draußen aufgestellt waren. Es ging wohl hauptsächlich darum, dabei zu sein. Deutschland verlor das Spiel mit 2:1 
Im Bild rechts, ein bekanntes Eiscafe am Marktplatz mit vielen Außenplätzen. Wir hatten dort auch gesessen, allerdings einige Stunden vorher.


Zusammenfassung
Es war insgesamt eine schöne Reise, bei der wir Meersburg und auch Überlingen, aufgrund der Wetterlage und den langen Junitagen, nochmal etwas anders erlebt haben. Statt Überlingen würden wir aber bei einer weiteren Gelegenheit, vielleicht Konstanz wählen, um von dort aus leichter und schneller in die Schweiz, nach Stein am Rhein und zum Züricher See zu kommen. Baden-Baden war sehr reizvoll und hätte einen längeren Aufenthalt verdient. Marburg war zum Abschluss, auch nochmal etwas Besonderes. Ob wir uns mit einem ähnlichen Konzept, überhaupt wieder auf eine Autoreise von insgesamt rund 2.000 km einlassen werden, würden wir frühesten Anfang 2027 entscheiden.   


Dieser Blogpost diente mir vor der Reise als Planungshilfe und ist nun von mir, zu einem Reisebericht - mit vielen Fotos - ausgestaltet und fertig gestellt worden. Änderungen, Ergänzungen oder auch Umgestaltungen, können von mir ohne Ankündigungen, jederzeit eingearbeitet werden. 
 
Text und Bilder:  © Rainer Buch, Hamburg
rainerbuch.hamburg@gmail.com

vorläufig fertiggestellt: 14.07.2026

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